Vorheriger Vorschlag

Wie sollte die Fahrt im Bus auf Bestellung (On Demand) ablaufen?

Wie ist es für dich, wenn andere Mitfahrer ( Platz/ Fahrtzeitverlängerung) zusteigen?
Wie sollte ein guter Punkt zum Zustieg augestaltet sein?
Kannst du dir vorstellen den Bus auf Bestellung mit Bus und Bahn zu koppeln?

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Welche Ideen hast du noch für den Bus auf Bestellung (On Demand)?

Nähere Infos zu den On Demand Angeboten findest du hier: https://www.vrr.de/de/magazin/einsteigen-und-mitreden-on-demand-verkehre/

Kommentare

Wenn es sich Kostentechnisch in grenzen hält ist es für viele Fahrgäste eine gute Option aufs Auto zu verzichten.
z.B. Fahrt zu em P+R Plätzen um mit der Bahn weiter zu fahren.
Vergünstigungen für VRR Ticket inhaber

Interessant wäre das sicher auch für Shuttle-Verkehre am Flughafen oder ähnlichen Knotenpunkten.

Denkbar wäre auch eine Anforderungstaste. Dann muss natürlich eindeutig bestätigt werden, dass tatsächlich ein Fahrzeug kommt (vielleicht mit dem Ticket gekoppelt, um Missbrauch zu vermeiden). Natürlich ginge auch eine Gegensprechanlage.

Ich stamme aus einem Landkreis im Süden Deutschland, wo ein solches System ("Rufbus") existiert. Dieses funktioniert nachhaltig nicht: Technik streikt, Fahrer vergessen, ihre Displays zu beachten, Buchungen (telefonisch) gehen verloren. Im Fazit erzeugt das System nur Kosten und Frust auf allen Seiten.

Das ist in den meisten Regionen so, dass Rufbus- und AST-Angebote kaum nachgefragt werden. Die Gründe sind vielfältig: zu komplizierter Zugang, trotzdem vorgegebene Zeiten, zu teuer

Intelligentes System mit KI was Fahrten auf Datenbasis und Prognosen. Was die Fahrzeuge Intelligenz verteilt und Fahrten plant

Preis für die Fahrten sollte nicht noch höher sein als die überzogenen Einzeltickets im VRR. Durch die Busse können schließlich bei guter Organisation Kosten eingespart werden.

Generell sollte man sich mehr um besseren Busverkehr kümmern. Der Busverkehr in Recklinghausen bzw. Kreis Recklinghausen (Vestische) ist am Abend schrecklich. Nur einmal die Stunde ist nicht attraktiv und auch nicht Busse, welche von Recklinghausen nach Suderwich normalerweise 15 Minuten fahren, brauchen abends 50 Minuten.
Und man sollte zu Stoßzeiten nicht genau so viele Busse fahren lassen wie beispielsweise um 19 Uhr. Damit meine ich nicht es sollen weniger Busse fahren, sondern mehr! Keiner hat Lust in überfüllten Bussen zu stehen und sich ggf. bei einer Vollbremsung zu verletzen.
Eine Art KI wäre da schon sinnvoll, welche benötigte Busse berechnet und in einem Intervall von bspw. 2 Monaten die Fahrpläne aktualisiert oder zumindest solange zusätzliche Einsatzwagen fahren lässt.
Im Normalfall sollten dies aber auch kluge Menschen hinbekommen ;)

on-Demand-Verkehre sollten nicht das einzige Angebot im Nahverkehr sein.
gerade im Ländlichen Raum sollte jeder Ort/Wohnplatz mit min. 500 Einwohnern eine reguläre Buslinie haben (min. stündlich). Die on-Demand-Verkehre sind für die Feinerschließung oder für nachfrageschwache Zeiten durchaus eine gute Ergänzung - aber eben eine Ergänzung.

Ich halte den Bus on demand als zusätzliches Angebot für die komplette Nacht in der Woche für eine gute Idee. Ebenso für zusätzliche Fahrten, wenn jemand partout das reguläre Angebot nicht nutzen kann oder möchte. Ich halte den Bus on Demand als Ersatz für den regulären ÖPNV, wie es in Düsseldorf-Unterbach scheinbar vorgesehen ist, für extrem schlecht, da damit die Verkehrsgesellschaft nur eine deutliche Preissteigerung gegenüber ihren Fahrgästen durchdrücken will, statt ein vernünftiges, gut vernetztes ÖPNV Angebot anzubieten. Wer den UMstieg vom Auto haben will, wer Fahrgäste als Gäste versteht, muss vielmehr Bedarfe abdecken, statt ausgedünnte Fahrpläne und schlechte Routen anbieten.

der Meinung schließe ich mich an. Ein kompletter Ersatz regulärer Linien durch oD-Linien scheint kaum sinnvoll zu sein. Im Gegenteil: Man könnte mit neuen oD-Linien Orte und Wohnplätze an den ÖPNV anbinden, die bisher überhaupt gar keine Anbindung haben. Dann könnte die oD-Linie das einzige Angebot sein.

Erkennbares Design im Stil des anbietenden Unternehmens zwecks lokaler Identifikation als Verkehrsmittel. Vernünftig ausgewähltes Personal, dass der deutschen Sprache gut mächtig ist. Von vornherein festlegen, was zu den Aufgaben des Personals gehört. Fahrgäste mit im Fahrbereich gültiger VRR-Zeitkarte sollen einen ermäßigten Tarif zahlen.

Ich finde die Idee sehr gut. Im kleinen Wülfrath gibt es eine einzige Bahnstation (Wülfrath Aprath), die schnell und regelmäßig an Städte wie Wuppertal oder Essen anbindet. Leider gibt es nur einen Bus der vom Ort aus dort hin fährt (es sind mehrere Kilometer), und dieser fährt nur einmal die Stunde. Ein Bus on demand, bestellbar gerne neben einer App auch über das Telefon, da viele Menschen, die Busse nutzen, kein Smartphone besitzen, wäre eine tolle Ergänzung. Auch nachts würde ich mir generell ein flächendeckendes Angebot mit solchen Bussen wünschen, da es z.B. nach Wülfrath selbst am Wochenende keinen einzigen Bus gibt, der ca zwischen 0 und 5 Uhr morgens fährt. Zur Frage des Zusteigens wäre eine Möglichkeit, dass man bei der Eingabe des Zielortes auch die späteste Zeit eingibt, zu der man dort sein könnte. Dann kann die Abfahrtszeit je nach Anzahl der späteren Zustiege nach vorne verlegt werden, und es könnte eine maximale Anzahl an Zustiegsmöglichkeiten pro Fahrt geben.

Es ist zwar nicht wirklich eine "Idee", aber eine Bitte die man vielleicht mit einarbeiten kann. Der Bus sollte wirklich nur dort fahren, wo das Fahrplanangebot schwach ist. Und vor allem in der Nacht, wo schon kaum etwa unterwegs ist sollte ein solches Angebot zur Verfügung stehen.

Beim Tarif sollte es auf jeden Fall für Monatskarten-Nutzer eine eigene geben. Oder je nach Stufe gar intergiert. Oder statt einem Mitfahrer in den Randzeiten und am Wochende darf der Bus ohne Extrakosten genutzt werden.
Das System sollte eine Ergänzung zu den Linien sein. Gerade in den Randlagen bei einem Stundentakt sollte dieses System zusätzlich mit angeboten werden.
Mit würde es in der Innenstadt (hier Dortmund) nicht unbedingt einfallen, einen Bus zu buchen. Ich würde da eher die Stadtbahnen benutzen, um erstmal in der Vorort zu kommen. Ich würde daher das System eher als ein Netz in den Vororten sehen, als in den verstopften Innenstädten. Denn auch der Bus steht dann im gleichen Stau wie die PKW.
Ich würde auch kein eigenes App, sondern dies als Funktion im normalen App des VRR sehen. Damit ich nicht bei der Routenbildung zwischen Apps wechseln muss.
Auch würde ich virtuelle Haltpunkte bevorzugen, als das der Bus an jeder Strassenecke anhalten soll. Der Bus muss nicht in jede noch so kleine Sackgasse fahren, nur weil jemand direkt vor Hausnummer xy abgesetzt werden will. Dafür soll er dann bitte das Taxi benutzen.

Wichtig wäre mir der Einsatz keiner autonom fahrenden Busse - zu wenig Vertrauen in die Technik. Er muss eine echte Alternative sein - darf also nicht so viel Kosten wie ein Taxi, denn dann könnte man ja auch damit fahren. Bei vielen Mitfahrern könnte sich der Preis z.B. auch für alle reduzieren. Grundsätzlich halte ich günstige Preise und dafür mehr verkaufte Tickets am Ende für das lukrativere Geschäft als immer höher werdende Ticketpreise (bei oft schlechter werdendem Service s. z.B. Anschlussmöglichkeiten oder Taktung) und dadurch immer weniger Fahrgäste.
Der Bus sollte vor allem dort eingesetzt werden, wo Busse nur im Stundentakt fahren oder wo, z.B. baustellenbedingt, große Busse gar nicht mehr fahren.
Gerade in dunklen Abendstunden sollte es möglich sein, dass z.B. Kinder, die allein unterwegs sind, auf Wunsch in Wohnortnähe bzw. vor ihrer Haustür abgesetzt werden.

Ein Blick über die deutschen Grenzen zeigt, wie ein solches Konzept funktionieren kann. Okay, der Blick muss vielleicht ein wenig weiter als nur über die Grenze schweifen, aber in Chile funktioniert es bereits mit den sogen. collectivos. Geteilte Taxen...

Zu Randzeiten sollte der Bus zum VRR Tarif benutzbar sein. Ggfs. gegen einen kleinen Aufschlag von 1 Euro. Bei den aktuellen Modellen ist es ab 2 Personen fast genau so teuer ein Taxi zu nehmen, und das obwohl ein Nahverkehrsticket vorhanden ist.

Die Busse sollten auch unter der Woche ab den Abendstunden und in Gebiete ohne Nahverkehrsanbindung auch tagsüber verkehren.

Ich wünsche mir sehr so ein flächendeckenden Service. Ich würde es meistens für Anschlussverbindung vom Zug nutzen.

Es sollte aber definitiv bezahlbar bleiben und für Abokunden darf es gerne Rabatt oder ein paar Freifahrten im Monat geben. Ansonsten sind 130 Euro Aboticket plus Summe X für diesen Service echt zu teuer.
Ein Monatspreis (oder für Ticketinhaber als Zuschlag) für Vielfahrer wäre noch etwas sinnvolles. Dann muss nicht jede einzelne Fahrt abgerechnet werden. Für Vrr Abokunden wäre es praktisch wenn man diesen Monatszuschlag auf sein Ticket (Chipkarte) laden kann.

Das wäre super als NachtBus z.b. von Gerresheim Krhs aus nach Gallber, Knittkuhl und Hubbelrath. Da wir kein Nachtexpresslinie haben, wäre sowas optimal.

Es gibt oder gab doch schon den Anrufbus, gerade zu Zeiten wo die 12 m und größeren Busse nicht mehr ausgelasstet sind, oder der Linienverkehr bereits eingestellt ist, aber die RE/RB/S-Bahnen immer noch fahren. Könnte man mit dem On Demand Bus etwas schaffen, damit man als Monatskartenbesitzer nicht am Bahnhof abgeliefert wird und dann sehen kann wie man weiter kommt.

auch nachts muss man fahren können, um z.B. auch morgens um 4 Uhr am Bahnhof oder Flughafen sein zu können.

Wenn die Busverbindung für die letzte Meile schlecht ist, lasse ich mich am Bahnhof abholen. Der Abholende wartet dann natürlich auf mich, wenn der Zug Verspätung hat. So sollte der On-Demand-Bus auch funktionieren! Z.B. in der VRR-App bestätigen, dass man in dem Zug sitzt und der On-Demand-Bus kommt kurz nach der Ankunft des Zuges am Umsteigepunkt an bzw. wartet auch eine Verspätung dieses ab!

Der Bus sollte im ländlichen Raum oder Stadtrandbereich auch grenzüberschreitend fahren. Ein Negativbeispiel für eine Anbindung ist da die Linie CE65 zwischen Solingen und Wuppertal-Cronenberg, die abends auf Solinger Seite durch einen Taxibus ersetzt wurde, der keine Verknüpfung mit dem ebenfalls als Ersatz dieser Linie dienenden AST-Verkehr auf der Wuppertaler Seite hat, so das quasi keine Verbindung mehr zwischen Solingen und W-Cronenberg besteht.

Ein Wunsch wäre noch, das NRW-weite Tickets, z. B das schöne 60-Ticket NRW auch den Fahrpreis ermäßigen

Nicht nur spontane Fahrten sofort ab Standort sondern auch terminierte Farten bis 24h vorher oder regelmäßige Fahrten, die kurz vorher bestätigt werden. Dadurch erwarte ich mehr gemeinsame Fahrten.

Bus auf Bestellung sollte mMn vor allem schlecht angebundene Orte mit einem festen(!) Knotenpunkt (S-Bahn, Busbahnhof) verbinden, wo man in verschiedene Angebote des Linienverkehrs umsteigen kann.
Als quasi Taxi-Ersatz von einem beliebigen A zu einem beliebigen B kann ich mir das kaum vorstellen, dann wird es vermutlich zu teuer oder zu langsam (Wartezeit/Fahrzeit), weil die Strecken zu unterschiedlich sind.

Die Fahrtstrecke muss auf jeden Fall auch Städteübergreifend gebucht werden können. Wir haben den Fall, dass es zwar direkt vor der Tür einen Taxibus gibt, die beiden nächstgelegenen Orte mit Einkaufsmöglichkeiten sowie auch dem Arbeitsplatz aber zu zwei anderen Städten gehören. Für ca. 5 km Entfernung muss man 2 x umsteigen und benötigt neben der Wartezeit für die Bestellung des Taxibusses noch zusätzliche Zeit, in der man mit einer Direktverbindung fast schon wieder zurück ist.
Auch müsste es möglich sein, dass diese Verbindungen auf verspätete Züge an Bahnhöfen warten, wenn man bei der Bestellung angeben kann, mit welchem Zug man kommt. Noch haben die Züge des RE2 bzwl RE42 grundsätzlich am Nachmittag Verspätung, so dass man seine regulären Anbindungen nicht erreicht.