Vorheriger Vorschlag

Falsche Endstazion !

Ich glaube , es wäre besser , dass die letzte Straßenbahn nachts von Düsseldorf aus Richtung Duisburg Linie U79 ihre letzte Haltestelle nicht in Duissern hätte sondern in Meidrich , denn es steigen mehr Fahrgäste in Meidrich aus als in Duissern ,

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Nächster Vorschlag

Internetseite

Ich kenne keine zweite so unaufgeräumte Internetseite wie die des VRR. Umständliche Suchen nach Informationen; keine einheitliche Darstellung des Content. Dazu Blätterkataloge welche nur bedingt gut lesbar sind.
Wie es auch sein kann:

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Ideen und Anregungen

Moderne Kommunikation und Außendarstellung

Liebes VRR-Team,
zu einem modernen, kundenorientieren Dienstleistungsunternehmen gehören zeitgemäße und attraktive Kommunikationswege. Oft wirkt der VRR schwerfällig, behäbig und unnahbar. Der VRR ist eine Anstalt des öffentlichen Rechts und wandelt immer noch auf Pfaden, die in der "Behördenlandschaft" schon lange ausgetreten sind und nicht zum Ziel führen. Der hier dargebotene Kundendialog ist daher ein erster Schritt in die richtige Richtung.

Viele meiner Vorredner teilen die Aussage, dass eine kostenpflichtige Nummer, um Auskünfte zu Bus und Bahn zu erhalten, weder anziehend noch den Willen erkennen lässt sich mit den Bürgerinnen und Bürgern auf gleicher Augenhöhe zu begegnen. Ob es große Verkehrsverbünde wie der Hamburger HVV oder die Berliner VBB oder kleinere Verkehrsverbünde wie der hessische HVV sind, alle haben sie eines gemeinsam: eine kostenlose (oder zum Ortstarif) Rufnummer. Der VRR gängelt seine Kunden lieber mit einer teuren Rufnummer, damit auch ja niemand auf die Idee kommt anzurufen.

Eurer Dialogbeschreibung ist zu entnehmen, dass ihr z. B. auch via Twitter zu erreichen seid. Klicke ich auf "Kontakt" auf eurer Homepage findet sich darauf kein Hinweis. Auch euer YouTube-Kanal (ja, den gibt es wirklich) findet keine Erwähnung. Noch nicht einmal im Menüpunkt VRR-Filme. Interessierte und Ratsuchende haben den Eindruck, dass ihr wenig bis gar kein Interesse habt, in den Dialog mit euren Fahrgästen zu kommen, deshalb begrüße ich diese Initiative hier sehr:

Meine Vorschläge:
- kostenlose Rufnummer (rund um die Uhr)
- Einbindung moderner Kommunikationsmittel (WhattsApp, Chat, Facebook)
- Kommunikationswege offensiver bewerben -> Kampagne starten "wir sind für euch da" o. ä.
- Kurzmeldungen zu "abonnierten" Linien via E-Mail oder WhattsApp (die Rheinbahn bietet das z. B. schon an)
- Pflege bestehender Kontakte und Verbindungen (ich habe z. B. als LinienScout seit mehreren Jahren nicht ein Wort von euch gehört; sind euch die Angaben egal?)
- Homepage komplett überarbeiten und neugestalten; diese wirkt recht antik, wenig gepflegt und hat fehlerhafte Funktionen (Download Haltestellenpläne, Kontaktformular)
- Ihr müsst viel mehr aus euch "rauskommen"; mal "den Stock aus dem A**** nehmen. Ein Beispiel: Der Berliner VBB (Einwohner im Einzugsgebiet: ca. 6 Millionen; der VRR (Einwohner im Einzugsgebiet: ca. 8 Millionen), dennoch ist der VBB viel präsenter in der Öffentlichkeit mit zahlreichen Werbemaßnahmen und einem jugendlichen Auftritt. Der VRR wirkt immer recht steif, wenig kundeninteressiert und macht laufend nur mit Fahrpreiserhöhungen auf sich aufmerksam. Viele gute Projekte (z. B. RRX) werden wenig medienintensiv beworben.

Was bereits gut läuft:
- Dieser Kundendialog hier
- Einbindung von Bürgerinnen und Bürgern in Maßnahmen und Entscheidungen (z. B. Nahverkehrsplan)
- Neues, modernes Logo -> sollte häufiger zu sehen sein (auf Bussen, Bahnen, Automaten, Haltestellenschilder) i.V.m. mit einer kleinen Darstellung an Haltestellen mit Glaskästen

Vielen Dank.

Kommentare

Moderationskommentar

Hallo und vielen Dank für Ihre konstruktiven Anregungen, die wir gerne bei unseren Planungen für Neuerungen berücksichtigen.
Die Dialogbeschreibung bezieht sich auch auf die Verkehrsunternehmen im Verbund, die teils Twitter als Kommunikationskanal nutzen (zum Beispiel die Rheinbahn).
Leider können wir die sehr kostenintensive Hotline nicht gebührenfrei anbieten, die Kosten hierfür betragen 0,20 €/Anruf aus dem Festnetz und 0,60 €/Anruf aus dem Mobilfunknetz. Zu Bedenken ist in diesem Zusammenhang, dass die Kosten der angebotenen Call-Center-Serviceleistung für die beteiligten Verkehrsunternehmen um ein Vielfaches über dem von den Kunden übernommenem Anteil liegen.
Viele Grüße,
Moderation VRR-Team

Liebes VRR-Team,

vielen Dank für Ihre Antwort und die Zusage, dass meine Anregungen aufgegriffen und berücksichtigt werden.

Bezüglich der Hotline möchte und muss ich widersprechen. Sie teilen mit, dass Sie keine kostenlose Rufnummer bereitstellen "können". Ich glaube nicht, dass Sie das nicht können. Vielmehr wollen Sie bzw. Ihre politischen Gremien keine kostenlose Rufnummer bereitstellen. Ein Blick auf die benachbarten Verkehrsverbünde Nordrhein-Westfalens zeigt deutlich, dass es sich bei Ihrer Hotline um ein Alleinstellungsmerkmal handelt (mit Ausnahme des unbedeutenden VRT; der ist genauso teuer), welches aufgrund Ihrer Größe und der finanziellen Ausstattung mitnichten alternativlos ist. Die Änderung ist greifbar; sie ist nicht gewollt. Die Kosten bürdet der VRR lieber seinen Kunden auf. Zu dieser Einstellung sollte der VRR hier auch stehen und Position beziehen. Denn ein Blick in die Nachbarschaft hätte gereicht, um festzustellen, dass der VRR mit dieser Preispolitik so ziemlich alleine steht.

Hessen:
RMV: kostenlose Rufnummer bzw. Ortstarif
NVV: kostenlose Rufnummer
VRN: 0,14 EUR/Min Festnetz; 0,42 EUR/Min Mobilfunk

Rheinland-Pfalz:
MVG: kostenlose Rufnummer bzw. Ortstarif
KVV: kostenlose Rufnummer bzw. Ortstarif
VRM: kostenlose Rufnummer
RNN: 0,04 EUR/Min Festnetz; 0,42 EUR/Min Mobilfunk
VRT: 0,20 EUR/Min Festnetz; 0,60 EUR/Min Mobilfunk

Niedersachsen:
GVH: kostenlose Rufnummer bzw. Ortstarif
VBN: kostenlose Rufnummer bzw. Ortstarif
VRB: kostenlose Rufnummer bzw. Ortstarif
VSN: kostenlose Rufnummer bzw. Ortstarif

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